MEINRADWEG

kurz vor der Eröffnung

Am 6. Mai 2019 wird Bischof Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) den drei Einsiedler Benediktinern P. Cyrill Bürgi, P. Philipp Steiner und Br. Francisco Deighton und rund zwei Dutzend weiteren Personen den Pilgersegen spenden und sie als Velopilger auf den neuen MEINRADWEG senden.

Der MEINRADWEG möchte eine zeitgemässe Ergänzung der bestehenden Pilgerwege sein und an die reiche Pilgertradition anknüpfen, die in den beiden katholischen Bistümern Baden-Württembergs lebendig ist und in der Schweiz durch die Präsenz des Marienwallfahrtortes Einsiedeln gegeben ist. Namensgeber des neuen Pilgerwegs ist der «Gründerheilige» Einsiedelns, der heilige Meinrad (+861).

Seine Lebensstationen geben den Routenverlauf dieses rund 275 Kilometer langen Radpilgerwegs vor. Der MEINRADWEG beginnt bei der «Sülchenkirche» bei Rottenburg am Neckar, führt über die Erzabtei Beuron zum Weltkulturerbe Insel Reichenau und von dort über das Benediktinerkloster Fischingen zum grössten Wallfahrtsort der Schweiz, dem Kloster Einsiedeln.

Am Weg durch wunderschöne Gegenden Württembergs, der Bodenseeregion und der Schweiz liegen die Burg Hohenzollern, zahlreiche schmucke Kirchen und Kapellen, sowie historische Städte wie Balingen, Radolfzell, Konstanz und Rapperswil.
Der heilige Meinrad gilt als «Märtyrer der Gastfreundschaft». So lädt der MEINRADWEG mit seinen Klöstern und Radwegkirchen ein, Gastfreundschaft zu erfahren. Anhand der mittelalterlichen «Vita» des heiligen Meinrad können sich die Radpilger mit spirituellen Themen auseinandersetzen und so einen vier- bis fünftägigen Pilgerweg der ganz besonderen Art erleben.

Weitere Infos und die Dokumentation der Eröffnungsfahrt vom 6.-10. Mai 2019 finden Sie auf der Webseite www.meinradweg.com

 


Gedruckt am 22.7.2019 / www.wallfahrt-einsiedeln.ch, © 2019 Kloster Einsiedeln